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Bundesstadt Bonn

Kinderbetreuung

Seit Donnerstag, 14. Mai 2020, darf ein Teil der Vorschulkinder wieder die Kindertagesst?tten besuchen. Ab 28. Mai sollen nach einer Ankündigung des Landes alle Vorschulkinder folgen.

Auf dieser Seite

  1. Wer ist eine ?Person, die in kritischer Infrastruktur t?tig ist“ (Schlüsselperson)?
  2. Wie sollen Eltern sich verhalten, die keinen Betreuungsanspruch haben?
  3. Erstattung von Elternbeitr?gen aufgrund des Betretungsverbots

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat nun eine seit dem 14. Mai 2020 geltende Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung) erlassen, die den Kreis der Kinder erneut erweitert, die einen Kindergarten oder eine Tagespflegestelle besuchen dürfen. Die vom Land angekündigte ?ffnung der Kindertagesbetreuung ab dem 14. Mai wird damit umgesetzt.

In einer ersten Stufe k?nnen zus?tzlich zu den Kindern, die sich bereits in einer Notbetreuung befinden, Vorschulkinder einen Kindergarten besuchen, wenn ihre Familien Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket erhalten k?nnen oder Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten. Au?erdem dürfen zwei- und dreij?hrige Kinder wieder zu ihrer Tagesmutter oder zu ihrem Tagesvater. Auch die sogenannten Brückenangebote für Kinder aus Familien, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind, k?nnen wieder ?ffnen.

über Einschr?nkungen im Einzelfall entscheidet das Jugendamt.

Das Jugendamt hat in den vergangenen beiden Tagen alle Kinderg?rten sowie die Tagesmütter- und -v?ter informiert. über die Elternbeir?te wurden auch die Eltern unterrichtet, deren Kinder ihren Kindergarten wieder besuchen dürfen.

Ab dem 28. Mai 2020 sollen nach einer Ankündigung des Landes alle Vorschulkinder einen Kindergarten besuchen k?nnen. Dazu ist aber zun?chst eine weitere ?nderung der Coronabetreuungsverordnung erforderlich.

Regelung für alle anderen Kinder bleiben bestehen

Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus gilt bis auf Weiteres ein Betretungsverbot für Kindertageseinrichtungen, Tagespflegestellen und andere Kinderbetreuungsangebote. Es besteht derzeit kein Betreuungsanspruch. Ausnahmen gibt es nur für betreuungsbedürftige Kinder von Eltern in ?kritischer Infrastruktur“ und von Alleinerziehenden, die einer Erwerbst?tigkeit nachgehen oder die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden.

Hotline für Fragen rund um Kita, Schule, OGS

In Zusammenhang mit der Coronakrise hat die Bundesstadt Bonn eine Hotline für Fragen rund um Kindergarten, Kindertagespflege, OGS und Schule eingerichtet: Sie ist über das Familienbüro unter Telefon 0228 774070 erreichbar - montags bis donnerstags von 9 bis bis 16 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr. Per E-Mail erreichen Sie die Hotline unter  corona-kinderbetreuungbonnde

Betretungsverbot wurde bis einschlie?lich 25. Mai verl?ngert

Die Details hat das Land in einer Rechtsverordnung geregelt. Diese gilt bis einschlie?lich 25. Mai 2020. In der Konsequenz hei?t das: Eltern müssen die Betreuung in dieser Zeit selbst organisieren. Ausnahmen gelten unter bestimmten Voraussetzungen für betreuungsbedürftige Kinder von Eltern, die ?in kritischer Infrastruktur t?tig sind“ und von Alleinerziehenden, die einer Erwerbst?tigkeit nachgehen oder die sich im Rahmen einer Schul- oder Hochschulausbildung in einer Abschlussprüfung befinden.

Die Kindertagespflegestellen mit ihrem familiennahen und überschaubaren Betreuungsangebot werden für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, ge?ffnet.

Oberbürgermeister Ashok Sridharan appellierte vor diesem Hintergrund an die Arbeitgeber in der Stadt, diese Flexibilit?t so gro?zügig wie m?glich einzur?umen: ?Es muss darum gehen, m?glichst viele Menschen vor der Ausbreitung zu schützen, zum Beispiel, indem die Gro?eltern nicht in die Betreuung einbezogen werden. Gleichzeitig müssen so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kritischen Infrastrukturen ihrer Arbeit nachgehen k?nnen. Das geht nur, wenn alle ihren Beitrag leisten.“

Erstattung von Elternbeitr?gen aufgrund des Betretungsverbots

Für alle Eltern, deren Kinder eine ?ffentliche gef?rderte Kita, Kindertagespflegestelle oder OGS in Bonn besuchen, gibt es gute Nachrichten: Die Stadt Bonn verzichtet aufgrund des vom Land NRW erlassenen Betretungsverbotes bei allen von der Schlie?ung betroffenen Eltern auf die Erhebung der Elternbeitr?ge für die Monate April und Mai (eine entsprechende Dringlichkeitsvorlage wurde am 28. April unterzeichnet). Auch Eltern, deren Kinder sich in der Notbetreuung befinden, werden von den Elternbeitr?gen befreit.

Die Beitr?ge für den Monat April wurden nicht und die Beitr?ge für den Mai werden daher nicht eingezogen. Eltern, die selbst die Beitr?ge überweisen, k?nnen diese für den Monat Mai aussetzen. Sofern bereits eine überweisung get?tigt wurde, wird der zum 1.5.2020 f?llige Beitrag erstattet, wenn das Beitragskonto ausgeglichen ist.

Die Elternbeitragsbescheide behalten trotz der heutigen Dringlichkeitsentscheidung ihre Wirksamkeit. Ein weiterer Bescheid wird nicht versendet.

Ebenfalls werden die Essenbeitr?ge erstattet, die von der Stadt Bonn in Rechnung gestellt werden. Die Essensbeitr?ge für den Monat Mai werden nicht eingezogen. Die Erstattung des Essensgeldes für April erfolgt zu einem sp?teren Zeitpunkt.

Pers?nliche Vorsprachen in der Elternbeitragsstelle:

Zur Vermeidung des Corona-Virus m?chten wir zu Ihrem Schutz und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den gegenseitigen Kontakt auf das Notwendigste reduzieren.

Bitte nutzen Sie zum Einreichen Ihrer Unterlagen vorrangig den Posteinwurf. Alternativ steht Ihnen die M?glichkeit des Dokumentuploads über das Kontaktformular offen sowie die übersendung per E-Mail an  elternbeitraegebonnde 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Elternbeitragstelle sind Ihnen auch gerne telefonisch behilflich unter 0228 776718.

Entsch?digung bei Kinderbetreuung

Eine neue Regelung im Infektionsschutzgesetz soll finanzielle Nachteile auffangen, die entstehen, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder Selbstst?ndige im Zuge der Corona-Krise wegen notwendig gewordener Kinderbetreuung ihrer Arbeit nicht nachgehen k?nnen.

Weitere Informationen finden Sie beim  Landschaftsverband Rheinland.

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