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Bundesstadt Bonn

Corona-Nachbarschaftshilfe

Hilfe für ?ltere, Angeh?rige von Risikogruppen, Menschen in Quarant?ne.

In der Corona-Krise dankt die Bundesstadt Bonn mit einer Poster- und Plakat-Kampagne allen Bürgerinnen und Bürgern – für ihre Solidarit?t, für ihre Rücksichtnahme, für ihr Durchhalteverm?gen und für ihren Einsatz.

Insbesondere ?ltere Menschen und Angeh?rige sonstiger Risikogruppen sollen m?glichst zu Hause bleiben, um sich nicht unn?tig einer Ansteckungsgefahr auszusetzen und um andere zu schützen.

Wer Hilfe im Alltag ben?tigt - das kann beispielsweise ein Einkaufsdienst, der Gang zur Apotheke oder ein regelm??iger Telefonanruf gegen die Einsamkeit sein - kann sich beim Amt für Soziales und Wohnen melden:

Telefonisch unter der Rufnummer 0228 776699, per Mail unter  corona-nachbarschaftshilfebonnde oder über unser  Online-Formular.

Wer sich freiwillig engagieren m?chte, kann sich bei der Freiwilligenagentur informieren: 

Sowohl die gemeldeten Bedarfe, als auch die bei der Freiwilligenagentur bereits zahlreich registrierten Freiwilligen, werden an lokale Stellen weitergeleitet, die sich um eine Vermittlung vor Ort kümmern.

Die folgenden Merkbl?tter geben Tipps für Freiwillige und Menschen, die Hilfe annehmen:

Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement in der Corona-Krise

Die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement haben sich in der Corona-Krise deutlich ver?ndert. Sich selbst und andere zu schützen, ist mehr denn je das oberste Gebot. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa e. V.) und das Land NRW haben zu dem Thema wichtige Informationen zusammengestellt.

Solidarit?t ist wichtig - Tipps für Helferinnen und Helfer

Risikogruppen werden aktuell immer wieder aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Vor allem ?ltere Menschen müssen sich vor dem Corona-Virus schützen. Weil damit auch allt?gliche Dinge wie Einkaufen oder soziale Kontakte kaum mehr m?glich sind, rückt Solidarit?t in Form der Nachbarschaftshilfe oder durch ehrenamtliche Helfer immer mehr in den Vordergrund.

Leider nutzen Betrüger diese Situation immer h?ufiger aus und versuchen aus der Not der Menschen Profit zu schlagen. Ob an der Haustür oder am Telefon, die Phantasie der Betrüger kennt keine Grenzen. 

Daher empfiehlt die Polizei den Helferinnen und Helfern: 

  • Legitimieren Sie sich an der Haustür mit Ausweis und ggf. geeigneter Rückrufnummer Ihres Auftraggebers.
  • Lassen Sie Ihre Ankunft durch den Auftraggeber telefonisch ankündigen. 
  • Treffen Sie im Vorfeld Absprachen mit den Hilfsbedürftigen. 
  • Vereinbaren Sie Kennw?rter. 

Denken Sie auch an Ihre Gesundheit! 

In der aktuellen Situation ist die Risikogruppe der ?lteren Menschen aufgrund der sozialen Isolation besonderer psychischer Belastung ausgesetzt, zumal h?ufig der Zugang zu virtuellen M?glichkeiten der Kommunikation fehlt. Das kann schnell dazu führen, dass Sie sich als Helfender überfordert fühlen und dann ist es vor allem für Ungeschulte schwierig, die n?tige innere Distanz zu den Hilfesuchenden zu behalten. Sollten Sie in diese Situation kommen, k?nnen Sie sich beim Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz melden: Telefon 02203 369111171. 

(Quelle: Landesinitiative Demenz in Zusammenarbeit mit der Pr?ventionsstelle der Polizei)

Hilfe annehmen, aber mit Bedacht!

Schützen Sie sich vor einer Infektion, nehmen Sie Hilfe an, aber behalten Sie die n?tige Skepsis Fremden gegenüber und beachten Sie folgende Hinweise, die in Zusammenarbeit mit der Polizei erstellt wurden:

  • Gehen Sie bei der Suche nach Hilfe (z.B. beim Einkaufen usw.) überlegt vor.
  • Nehmen Sie nur eine organisierte und abgesprochene Hilfe (für Einkauf, Post- oder Apotheken- g?nge) in Anspruch. Lassen Sie sich vorher von der Organisation den Namen oder die Legitimation der Helfenden geben, die zu Ihnen kommen. Vereinbaren Sie ein Kennwort, das der Helfende Ihnen nennen muss.
  • Bei telefonischen Kontakten mit dem Helfenden: Lassen Sie den Anrufer sich selbst mit Namen vorstellen und sagen über welche Initiative er Ihre Telefonnummer erhalten hat sowie das Kennwort nennen. Will der Anrufer Sie raten lassen, legen Sie auf! 
  • Bei Einkaufshilfe aus der Nachbarschaft: übergeben Sie Bargeld nur an Menschen, die Sie pers?nlich kennen und denen Sie vertrauen. überschlagen Sie vorher auf der Einkaufsliste, wieviel der Einkauf kostet. 
  • Verabreden Sie telefonisch im Vorfeld, wie die Einkaufshilfe funktionieren kann (z.B. Abstellen der Eink?ufe, klingeln, in Distanz warten bis Sie den Einkauf und Wechselgeld).
  • Vermeiden Sie den Kontakt an der Haustür, kl?ren Sie alle Fragen telefonisch. 
  • Geben Sie niemals Informationen zu Ihren finanziellen Verh?ltnissen preis! 
  • Lassen Sie sich nie dr?ngen oder unter Druck setzen. Passiert dies, legen Sie auf! 

Sollten Sie beim Kontakt zu einem Helfenden ein ungutes Gefühl haben, melden Sie sich bei Ihrer zust?ndigen Polizeiwache:

Polizei Bonn-Innenstadt 0228 154511 
Polizei Bonn-Ramersdorf 0228 154711
Polizei Bad-Godesberg 0228 155611
Polizei Bornheim 0228 155811
Polizei Meckenheim 0228 155911
Polizei Rheinbach 0228 155711
Polizei K?nigswinter-Oberpleis 02244 3026

Im Notfall oder bei einer akuten Bedrohung rufen Sie den Notruf der Polizei unter 110 an! 

(Quelle: Landesinitiative Demenz in Zusammenarbeit mit der Pr?ventionsstelle der Polizei)

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Erl?uterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Bundesstadt Bonn
  • Grum_l - Fotolia
  • Cynthia Rühmekorf/Bundesstadt Bonn
  • contrastwerkstatt/Fotolia.com
  • Foto: Stasique_Photography/Fotolia.com
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